Zum Weltgebetstag der Frauen am 5. März 2021 führen die drei Kirchengemeinden im Bergisch Gladbacher Stadtteil Heidkamp, die katholische Kirchengemeinde St. Joseph und St. Antonius, die evangelische Kirche Zum Frieden Gottes und die Neuapostolische Kirche, eine gemeinsame Aktion durch.
Da ein ökumenischer Gottesdienst in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht gefeiert werden kann, gestalten die drei Gemeinden gemeinsam einen Pilgerweg.
Vorstellung des Gastgeberlandes Vanuatu
Die erste Station des Pilgerweges ist das Pfarrhaus der katholischen Kirche. Über weitere fünf Stationen, unter anderem an der Kita der Kirche Zum Frieden Gottes und an der Neuapostolischen Kirche, geht es durch den Stadtteil. An jeder der Stationen finden die Pilger bebilderte Informationen zu Vanuatu, dem diesjährigen Gastgeberland des Weltgebetstags. Diese Informationen sind in Form einer Plakatserie zum Titelbild der Künstlerin Juliette Pita „Pam II“ gestaltet. In Wort und Bild sind Informationen und Gedanken zum Zyklon „Pam“ dargestellt, der 2015 neunzig Prozent aller Häuser und den Großteil der Bäume und Wurzelpflanzen Vanuatus zerstörte.
Das Motto des diesjährigen Weltgebetstages lautet „Worauf bauen wir?“ Es bezieht sich auf den Bibeltext, der besagt, dass nur ein Haus Bestand hat, das auf festem Grund gebaut ist (Matthäus 7, 24-27). Das Haus auf festem Grund hat für Vanuatu besondere Bedeutung. Der aus 83 Inseln bestehende Staat im Südpazifik ist vom Klimawandel und von Naturkatastrophen besonders betroffen, obwohl er selbst kaum zum Ausstoß von Klimagasen beiträgt.
Weltgebetstag als Beitrag zum Leben
1887 versammelten sich Christinnen in den USA erstmals zum Weltgebetstag. Seit rund 70 Jahren wird dieser Tag auch in Deutschland begangen. Er findet immer am ersten Freitag im März statt und macht jedes Jahr auf die Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes aufmerksam. Im Laufe der Jahre sind daraus zahlreiche Initiativen entstanden wie Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, Kooperationen oder Beratungsangebote.
Ein wichtiges Zeichen der Solidarität beim Weltgebetstag ist die Sammlung von Spenden. Da eine Kollekte wie im Gottesdienst nicht möglich ist, finden die Pilger vom Freitag, 5. März, bis Sonntag, 7. März, an den Stationen beschriftete Briefumschläge. Diese können sie mitnehmen, ihre Spende einlegen und den Briefumschlag in den Briefkasten des katholischen Pfarramtes einwerfen.
© Bezirk Köln-Ost
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