Rund ein Dutzend der gut einhundert Kölner öffentlich zugänglichen Weihnachtskrippen besuchten Senioren aus Köln-Dellbrück und Köln-Buchheim am 11. Dezember 2023. Ausgangspunkt war der Hauptbahnhof der Domstadt. Monika Ungerer führte die Gruppe ein Stück durch Köln und gab Erläuterungen zu den einzelnen Objekten.
Krippen im Trubel des Hauptbahnhofs
Gleich hier gab es die erste Krippe zu sehen, die Friedenskrippe. Die Weihnachtsgeschichte spielt im zerstörten Köln 1946, die heilige Familie findet Schutz in Groß St. Martin, Trümmerfrauen und Heimkehrer bringen Gaben. Die nächste Krippe, ebenfalls im Hauptbahnhof, zeigt im Schaufenster einer Buchhandlung eine Darstellung der Weihnachtsszene, hergestellt aus Büchern; ein Hinweis auf die Bibel als wichtige Quelle der Weihnachtsgeschichte.
Eine dritte Krippendarstellung war im Fenster der Bahnhofsmission ausgestellt; Maria, Josef und Jesus hier in Form einer Flüchtlingsfamilie. Die ganze Szene zeigt, wie Mitarbeitende der Organisation sich um Hilfsbedürftige kümmern.
Krippen im sakralen Raum
Vom Hauptbahnhof aus ging es in sakrale Räume. Die Kirche St. Mariä Himmelfahrt zeigt in diesem Jahr eine neue „Krippe in der Kiste“, die an jedem Wochenende um eine Szene ergänzt wird. An der Domkrippe sahen die Besucher an ihren Figuren die Kölner Stadtgeschichte von der Zeit um Christi Geburt bis zur Gegenwart. Am Seiteneingang des Doms lud die Kölner Stadtkrippe zum Verweilen ein. An jedem Adventssonntag wird die Krippe in der Minoritenkirche und in St. Kolumba jeweils mit verschiedenen Wechselbildern gestaltet. Zum zweiten Advent stehen Maria und Elisabeth einander gegenüber.
Auf dem Weg vom Hauptbahnhof ging es ein Stück über den Weihnachtsmarkt. Da einige Gruppenmitglieder der Hunger zu sehr plagte, verzögerte sich das Fortkommen am Reibekuchenstand eine Weile.
Krippen in unerwarteter Umgebung
Wie im Hauptbahnhof, nutzten ebenfalls andere Aussteller die Gelegenheit, die Weihnachtsgeschichte auf ihre Art darzustellen. Große Holzskulpturen im Fotogeschäft, Lebkuchengebäude im Café, eine kindgerechte Krippe ganz aus Stoff im Schaufenster der Tanzschule sorgen an unerwarteten Plätzen für zusätzliche Feststimmung.
Viel Kölsches Flair vermittelt die Krippe am Kölnischen Stadtmuseum. Das Jesuskind kommt in einem Blumenstand mitten auf dem Alter Markt zur Welt. Hänneschen und Bärbelchen, Tünnes und Schäl und andere Kölner Originale bestaunen das Kind in der Krippe.
© Bezirk Köln-Ost
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.