Vielfältige Musik gab es im Gottesdienst am Silvestersonntag in Köln-Buchheim. Beide Vorsteher, die im vergangenen Jahr die Gemeinde geleitet hatten, stimmten die Gemeinde auf den Weg in den neuen Zeitabschnitt ein. Schon vor dem Gottesdienst spielten zunächst Klavier, Flöte und Cello, dann Klavier und Mundharmonika Lob- und Danklieder zur Vorbereitung auf den Gottesdienst.
Gottes Hand führt uns
Bezirksältester Siegmar Meyer, früherer Vorsteher der Gemeinde, stellte den Kerngedanken des Gottesdienstes heraus: Es gehe um die führende Hand Gottes. Es sei ganz einfach: „Der große, allmächtige Gott reicht dir die Hand.“
An den Händen eines Handwerkers könne man die Spuren der Arbeit erkennen. So habe auch Gott das ganze Jahr gearbeitet und gestaltet. Gottes Hand sei eine rettende, eine segnende Hand; sei auch eine schöpferische und bewahrende Hand; sie errette uns, führe uns durchs Leben, sei manchmal über oder unter uns und trage uns. Im Alten Testament sei die Hand Gottes als strafende Hand gezeigt worden. Anders sei sie sichtbar in der Sündenvergebung; dort sei sie die liebende, wohltuende, versöhnende Hand.
Gottes Hand bringt Heil
Die Führung durch Gottes Hand könne positiv als Zeichen der Liebe, aber auch negativ als Beschränkung empfunden werden. Immer sei sie eine bewahrende, liebende Hand, eine rettende Hand. Das Hauptaugenmerk Gottes sei, dass wir durch seine rettende Hand Heil und Erlösung erfahren. Seine formende und gestaltende Hand, die wir auch im Gottesdienst erleben könnten, sorge dafür, dass wir Jesus Christus immer ähnlicher würden.
In seinem Predigtbeitrag erinnerte der Gemeindevorsteher Evangelist Dominique Baur an das Jahresmotto „Mit Christus dienen und regieren“. Wir sollten uns fragen, wie weit wir darin gekommen seien. Gott ziehe seine Hand nicht weg, aber wir würden sie manchmal wegstoßen. Wichtig sei, sich führen zu lassen, auch wenn man manchmal etwas von seinem freien Willen abgeben müsse. „Schauen wir nach links und rechts, aber vor allem nach vorn!“
Musikalischer Ausklang
Nach Sündenvergebung, Heiligem Abendmahl, Gebet und Schlusssegen wurde der Gottesdienst musikalisch abgerundet. Der Gemeindevorsteher, Dominique Baur, nahm den Platz an der Orgel ein und Orgel und Saxophon spielten zusammen „Nun danket alle Gott“. Den musikalischen Schlusspunkt setzte die Gemeinde mit dem Lied „Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl.“
© Bezirk Köln-Ost
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