Am Sonntag, den 28. April 2024 hielt Apostel Otten den Gottesdienst anlässlich des 100-jährigen Gemeindejubiläums in Köln Porz.
Hierzu waren auch ehemalige Amtsträger der Gemeinde mit ihren Angehörigen eingeladen. Umrahmt und mitgestaltet wurde der Festgottesdienst in schöner Weise durch den gemischten Chor der Gemeinde und den eigens zu diesem Anlass ins Leben gerufenen Männerchor. Instrumentale Musikvorträge von zwei Geigenspielerinnen sowie einem Organisten rundeten das musikalische Programm ab.
Dem Gottesdienst legte Apostel Otten das Wort zugrunde: „Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen“ (Mt.5,8).
Zu Beginn seines Dienens lenkte der Apostel die Gedanken auf die unterschiedlichen Lebensabschnitte von Mose hin. Geburt, als Neugeborener ausgesetzt, am Hofe des Pharaos aufgewachsen, zum Mörder geworden, beim Schwiegervater die Herden gehütet, auf Geheiß Gottes das Volk aus Ägypten herausgeführt, Wüstenwanderung zum Land der Verheißung. Am Abschluss seines Lebens, so führte der Apostel aus, lesen wir im Lied des Mose (5. Mose 32,3): „Denn ich will den Namen des Herrn preisen. Gebt unserem Gott allein die Ehre“
Anschließend führt der Apostel die Zuhörer anhand der Inhalte der Gemeindechronik durch die vielfältigen Lebensabschnitte der Gemeinde, die mit Anlegung des ersten eigenen Kirchenbuchs am 24.4.1924 als gegründet gilt. Auch heute kann die Gemeinde, rückschauend wie auch nach vorne blickend, in allem Erleben den Herrn preisen und Gott die Ehre geben.
Die Gemeindechronik sei auch Ausgangspunkt für die Festlegung des Wortes für den Gottesdienst gewesen, bekundete Apostel Otten. Er wies darauf hin, dass bei der Gestaltung des Raumes für die erste Versammlungsstätte der jungen Gemeinde der Altar ein besonderes Schmuckstück darstellte. Auf einem Bild der Chronik kann man sehen, dass er mit einer schwarzen Samtdecke überzogen war, in die die Worte Jesu gestickt waren „Selig sind die reines Herzens sind“. Die Erwartung der verheißenen Wiederkunft Christi und damit das Schauen Gottes sei das, was als Klammer zu allen Zeiten den Glauben der Gemeinde kennzeichnend umschließt und auch in Zukunft prägend bleiben mag.
Im Mitdienen begrüßte der Vorsteher, Evangelist Spieker, mit bewegtem Herzen die Festtagsgemeinde. Hinweisend auf den mit bunten Blumen reich geschmückten Altar führte er aus, dass hierin in wunderbarer Weise auch ein Spiegel für die Vielfalt und die Lebendigkeit der Gemeinde zum Ausdruck gebracht worden sei.
Nach dem Gottesdienst waren alle Festtagsteilnehmer zu einem Sektempfang geladen. Im Nebenraum wie auch im Außenbereich waren Tische und Sitzgelegenheiten vorbereitet. Somit konnte man sich im Anschluss mit herzhaften Reibekuchen stärken sowie von den selbstgemachten Kuchen genießen. Die Wiedersehensfreude mit den ehemals zur Gemeinde gehörenden Geschwistern war allenthalben spür- und erlebbar. Zur Freude aller schien auch im natürlichen die Sonne an diesem für die Gemeinde so besonderen Festtag.
© Bezirk Köln-Ost
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