Zum Jubiläumsgottesdienst am 2. Juni 2024 waren deutschlandweit Einladungen an die aus dem Gemeindebereich verzogenen, früheren Gemeindemitglieder von Porz versendet worden, die am ersten Festtag mit den ehemaligen Amtsträgern aus Porz nicht dabei sein konnten. Die Aufteilung auf zwei Jubiläumsgottesdienste war den verfügbaren Räumlichkeiten geschuldet. Die schöne Resonanz und große Schar der Festtagsteilnehmer bestätigte die Notwendigkeit der Aufteilung, auch wenn sich jeder gefreut hätte, mit allen gemeinsam in einem Gottesdienst Gemeinschaft zum Jubiläum machen zu können.
Zu Beginn stimmte der Gemeindechor ergänzt durch zwei musikalische Vorträge von vier Jugendlichen, die ein Instrumentalensemble bestehend aus zwei Geigen, einer Trompete und einer Tuba gebildet hatten, auf den Gottesdienst ein.
Dem Jubiläumsgottesdienst legte Bischof Sommer ein Bibelwort zugrunde, mit dem Anfang Mai der Stammapostel den Geschwistern in Angola gedient hatte. Es steht in Matthäus 6,10b „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“. Der Bischof führte aus, dass es nicht der Wille Gottes sei, dass die Menschen leiden müssen. Vielmehr möchte der dreieinige Gott die Menschen erretten und hat dazu in Jesus Christus den Weg gelegt. In ihm hat Gott seinen Willen und seine Liebe zu den Menschen offenbar gemacht. An Jesus Christus richtet sich zentral alles in unserem Glaubensleben aus, an ihm soll unser Willen Orientierung haben. Das Bibelwort, als Bestandteil des Gebetes, welches Jesus Christus gegeben hat, stand in den vergangenen 100 Jahren zentral im Mittelpunkt der Gemeinde, bei einer jeden Abendmahlsfeier, so wie auch heute. So soll es auch in Zukunft das Bestreben der Gemeinde sein, die Umsetzung des Willen Gottes immer mehr zum Maßstab des eigenen Handelns werden zu lassen, so dass die Liebe Gottes zu den Menschen auch durch uns erfahrbar wird.
Der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Mario Spieker, ging im Mitdienen auf die Besonderheit des Jubiläumstages ein und erinnerte die Festtagsteilnehmer an das prägende Wirken des Hirten Reinhard, der viele Jahre Vorsteher der Gemeinde war und einem jeden der Anwesenden bekannt war. Der Bezirksälteste Meyer bereitete im Anschluss die Gemeinde auf die Feier des Heiligen Abendmahls vor.
Nach dem Schlusslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ welches in beeindruckender Weise vom Jugendchor vorgetragen wurde, erklang als Reaktion spontaner Applaus aller Festtagsteilnehmer.
Nach dem Gottesdienst wandte sich der Vorsteher nochmal an die Festtagsgemeinde und tat seine Freude kund, dass so viele aus nah und fern der Einladung zu diesem besonderen Jubiläumsgottesdienst gefolgt sind. Er bedankte sich bei allen für ihr kommen und für die Verbundenheit mit der Gemeinde Porz, die darin zum Ausdruck kommt. Schon vor dem Gottesdienstbeginn sei im Vorraum viel Wiedersehensfreude spürbar gewesen.
Er bedankte sich auch bei allen, die zum Gelingen des Festtages beigetragen haben und stellte der Porzer Jubiläums-Gemeinde alle anwesenden und aktiv im Dienst stehenden Amtsträger der Gemeinde kurz vor.
Im Anschluss erfolgte die Einladung zum Sektempfang und zum schönen Beisammensein bei leckerer Grillwurst, Salaten, Kuchenbuffet und lebhaften Gesprächen. Alle waren dankbar, dass das Jubiläumsfest ohne einen einzigen Regentropfen gefeiert werden konnte.
© Bezirk Köln-Ost
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