Der Weltgebetstag am ersten Freitag im März wird in Bergisch Gladbach-Heidkamp seit Jahren ökumenisch gefeiert. Jedes Jahr wird er von Gläubigen eines anderen Landes vorbereitet. 2026 stammen die Gedanken und Geschichten aus Nigeria. In diesem Jahr war die evangelische Kirche Zum Frieden Gottes Gastgeberin. Ein Vorbereitungsteam aus Mitgliedern der evangelischen, der katholischen und der neuapostolischen Kirche hatten Feier und Gottesdienst vorbereitet. Musikalisch unterstützt wurden sie durch Mitglieder des Singkreises und des Krea-Teams.
Feier und Informationen über Nigeria
Feier und Gottesdienst standen unter dem Thema „Kommt! Bringt eure Last!“, angeregt durch den Vers 28 im 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Tische, die in den Farben und mit Accessoires aus Nigeria geschmückt und mit gespendeten süßen und herzhaften Leckereien – teils nach Rezepten aus dem afrikanischen Land – reich gedeckt waren, luden zum Niederlassen ein. Während des Kaffeetrinkens erfuhren die Besucherinnen und Besucher von Konstanze Marckstadt-Herberg einige Fakten über das Land, in dem bittere Armut und chaotische Zustände herrschen, von denen besonders Frauen betroffen sind.
Gott steht uns immer bei
Zu Beginn des Gottesdienstes, der von Mitgliedern der drei beteiligten Kirchen und den Sängerinnen gemeinsam gestaltet wurde, stand das Motto „Kommt! Bringt eure Last!“, im Mittelpunkt, verbunden mit der Zusage Jesu, dass er uns hilft, unsere Last zu tragen. Da jeder seine persönliche Last zu tragen hat, gab es jetzt die Möglichkeit, diese auf einen vorbereiteten Papierschmetterling zu schreiben und diesen anschließend – je nach Wunsch offen oder zusammengeklappt – an einen Magnolienast zu hängen. Während dieser Aktion, die intensiv genutzt wurde, trugen die Sängerinnen ein mutmachendes Lied vor.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes lag der Schwerpunkt darauf, dass Gott uns beisteht und wir so Ruhe für unsere Seelen finden können. Ein weiterer Schwerpunkt war, dass wir unsere Ohren und Herzen öffnen und Mitgefühl und Beistand zeigen sollen. Drei Lebensgeschichten von Frauen aus Nigeria standen beispielhaft dafür, wie das Leben durch Gottvertrauen und persönliches Engagement an Qualität gewinnen kann.
Fürbitte und Handeln
Vom Beten zum Handeln – darum ging es im letzten Teil des Gottesdienstes. Besonders gedacht wurde an Menschen in schwierigsten Umständen: hungernde Kinder, Menschen mit Suizidgedanken, Menschen mit gesundheitlichen Problemen, alte Menschen ohne Unterstützung, für die wir intensiv im Gebet eintreten, die wir aber auch im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen wollen. Beim Gebet, das die Gläubigen der verschiedenen Kirchen miteinander verbindet, dem Vaterunser, fassten alle einander an den Händen und bildeten so eine geschlossene Kette. Nach Bitten um Segen und abschließenden Liedern spendete Prädikant Norbert Gerth der Gemeinde zum Ausgang den Segen.
© Bezirk Köln-Ost
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