Am Sonntag, 8. März 2026, feierten – zusätzlich zur Gemeinde Köln‑Buchheim – die Seniorenbeauftragten sowie die Verantwortlichen für Grundstückspflege und Blumenschmuck aus dem gesamten Bezirk miteinander Gottesdienst.
Bischof Rainer Sommer stellte den Gottesdienst unter das Wort aus Matthäus 17,5 („Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!“) und las die Begebenheit der Verklärung Jesu vor. Er verwies darauf, dass die Heilige Schrift mehrfach von einer Stimme aus der Wolke berichte, etwa bei Mose oder bei der Taufe Jesu, wodurch Jesu Göttlichkeit bezeugt werde.
Jesus sei mit drei Jüngern auf den Berg zum Gebet gegangen – so wie auch wir aus unserem Alltag in den Gottesdienst kämen, wo sich Zeit und Ewigkeit begegneten. Mose und Elia stünden dabei für Gesetz und Propheten und verwiesen gemeinsam auf Christus.
Im Gottesdienst begegne uns Jesus durch Wort und Sakrament. Er wolle stärken, Mut machen und unsere Seelen nähren. Was wir dabei erfahren, sollten wir in unseren Alltag weitertragen. Wie die Jünger nach der Verklärung wieder vom Berg hinabgestiegen seien, um ihren Auftrag zu erfüllen, so erhielten auch wir durch Jesus Kraft und Orientierung. Bis zu seiner Wiederkunft schenke er uns Wort und Sakrament und begleite unser Bemühen mit Mut und Stärke.
Die Verklärung Jesu sei Teil der apostolischen Verkündigung geworden. Auch wir hofften, einst die Worte zu hören: „… du bist über wenigem treu gewesen, […]; geh hinein zu deines Herrn Freude!“ (Matthäus 25, aus 21).
Evangelist Stefan Müller, Vorsteher der Gemeinde Köln-Dellbrück, sprach davon, wie großartig es gewesen sein müsse, bei der Verklärung dabei zu sein. Zweimal wöchentlich hätten wir die Möglichkeit, im Gottesdienst Abstand vom Alltag zu gewinnen. Gott spreche dort durch den Heiligen Geist zu uns, in seiner beständigen Liebe, und sende uns aus, das Evangelium weiterzutragen – als Vorbereitung auf das Friedensreich.
In der Vorbereitung auf Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl betonte der Bischof, dass Gott den Menschen liebt, nicht aber die Sünde. Im Abendmahl werde uns bewusst, dass Jesus das Opfer für uns gebracht hat. Darin empfingen wir Kraft und Stärke – Wesen von seinem Wesen.
© Bezirk Köln-Ost
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