Ursprünglich wollte Apostel Franz-Wilhelm Otten die Gemeinde Waldbröl am Mittwoch, den 2. September 2026 besuchen. Da das Kirchengebäude dort zur Zeit renoviert wird, wurde der Gottesdienst nach Gummersbach verlegt. Neben den Glaubensgeschwistern aus der Gemeinde Waldbröl waren auch die Gemeinden Bergisch Gladbach und Lindlar eingeladen.
Zu Beginn ist Apostel Otten auf den Schulbeginn der Kinder eingegangen und hat dafür geworben, die Kinder zu unterstützen und für sie zu beten.
Den Gottesdienst stellte der Apostel und das Bibelwort aus Jesaja 42, Vers 3: "Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus." Zunächst beantwortete der Apostel die Frage, wer mit "er" in dem Bibelwort gemeint ist. Es ist ein prophetischer Hinweis auf Jesus Christus. Als dieses Wort geschrieben wurde, stand das Volk Israel unter großer Bedrängnis, denn sie waren von den Babylonier besiegt und in Gefangenschaft geführt worden. Gott gibt die Zusage, dass er nichts zerbrechen und nichts auslöschen wird.
In der heutigen Zeit fühlen sich viele Menschen geknickt, nicht voll leistungsfähig, ihre Freude glimmt nur noch. Dann passiert es schnell, dass sie durch leistungsfähigere Menschen ersetzt werden. Gott wirft niemanden weg. Jesus trägt das Recht in Treue hinaus: Er tröstet in der Stille, er wendet sich dem Sünder zu, er fängt den Gläubigen auf, er wertschätzt ihn, er vergibt, er stärkt den Glauben und vollendet sein Werk. Das gibt den Christen auch in der heutigen Zeit Sicherheit.
Eine große Freude besonderes für die Gemeinde Waldbröl war die Ordination von Glaubensschwester Anja Krispin zur Diakonin. Bei der Ordnination sagte ihr der Apostel, dass es keine Sonntags- und Mittwochsaufgabe sei, sondern ein 24/7-Seelsorgeauftrag. Die Gaben zur Erfüllung dieser Aufgaben sind bereits in ihr vorhanden. Er wünschte ihr, dass Gott diese Gaben in ihr entfalten möge.
Nach dem Gottesdienst hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, sich persönlich vom Apostel zu verabschieden und der neuen Diakonen alles Gute für ihre Aufgabe zu wünschen.
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