Eine große Festgemeinde, bestehend aus der örtlichen Gemeinde sowie den Gemeinden Rath und Dellbrück, erwartete Apostel Franz-Wilhelm Otten zum Gottesdienst. In diesem Gottesdienst versetzte der Apostel den bisherigen Vorsteher Priester Rolf Bauer in den Ruhestand. Zuvor wurde Priester Volker Sommer zum neuen Vorsteher beauftragt. Zu diesem Gottesdienst konnten auch Pfarrer Chr. Bernards von der katholischen Kirche "St. Joseph" und Prädikant Norbert Gerth von der evangelischen Kirche "Zum Frieden Gottes" durch den Ökumenebeauftragten der Gemeinde, Hirte i.R. Wolfgang Dick begrüßt werden.
Apostel Franz-Wilhelm Otten diente in diesem Gottesdienst mit dem Wort aus Lukas 12,16–18, welches der Stammapostel kürzlich in einem Gottesdienst verarbeitet hat.
„Es war ein reicher Mensch, dessen Land hatte gut getragen.“ Der Kornbauer freute sich über seine Rekordernte, ohne zu erkennen, woher sein Reichtum kommt. „Ein armer Mann, dieser reiche Mann“, so der Apostel.
Alles beginnt mit einem Geschenk
Im Reich Gottes sei es anders: Gott ist ein Schenkender. Seine Liebe kann und muss niemand verdienen, auch wer derzeit nur ein dürres Feld vor sich sieht.
Gemeinschaft statt Selbstgespräch
Der reiche Mann spricht weder mit anderen noch mit Gott und feiert „fröhlich ganz alleine“. Jesus dagegen setzte sich mit allen an einen Tisch. „Du brauchst nicht alleine zu sein und du bist nicht alleine.“ Schon heute wird Himmel erfahrbar, wo wir zusammenkommen und einander stärken.
Immer größer – aber wozu?
Hinter dem Drang nach „immer höher, immer schneller, immer weiter“ stehe oft Angst. Die Frage lautet: „Was ist meine Scheune?“ Christus ging den entgegengesetzten Weg; das Reich Gottes ist Demut und Vertrauen. Selbst die Raben versorgt Gott ohne Vorräte.
Ruhe, die nicht warten muss
Wer meint, erst nach dem nächsten Projekt zur Ruhe zu kommen, hört Jesu Einladung: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“
Die Ruhe, die Christus schenkt, sei bereits da.
Ein Erbe, das nicht weniger wird
Im Gleichnis fehlen die Erben. Im Reich Gottes bereitet Christus den Seinen eine Stätte im Haus des Vaters und macht sie zu Miterben.
Handlungen nach der Feier des Heiligen Abendmahls:
Zunächst hat der Apostel den Priester Volker Sommer mit Handauflegung und Segen als neuen Vorsteher für die Gemeinde Bergisch Gladbach beauftragt. Damit habe die Gemeinde für wenige Augenblicke 2 Vorsteher -meinte er augenzwinkernd.
Im Anschluss setzte der Apostel den bisherigen Vorsteher und Priester Rolf Bauer in den Ruhestand. Priester Bauer war in verschiedenen Gemeinden 46Jahre im Amt. Davon 41 Jahre als Priester, die längste Zeit in Süddeutschland. In Bergisch Gladbach wirkte er dazu noch 7Jahre als Vorsteher. Dieser Ruhestand währte aber nur kurz: Er wurde gleich wieder vom Apostel für kirchliche Dienste im Bedarfsfall beauftragt. Auch das wieder mit einem Augenzwinkern.
Grußworte aus dem Kreis der Glaubensgeschwister, von Pfarrern aus der örtlichen Ökumene, aus dem Seniorenkreis und von den Amtsträgern in Ruhe wurden an die beiden Vorsteher sowie die Gemeinde gerichtet. Eine nicht endend wollende Gratulationscour für die beiden schloss sich an.
Es bleibt zu wünschen, dass die außerordentlich spürbare, freudige Stimmung als Vorfreude auf die verheißene Wiederkunft Jesu‘ auch nachhaltig trägt.
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