Nicht nur die Glaubensgeschwister der Gemeinden Köln-Buchheim, Köln-Dellbrück und Köln-Rath, sondern auch die Bezirksseniorenbegleiterinnen und –begleiter aus dem Apostelbereich West trafen sich am 20. Oktober 2024 in der Kirche in Köln-Buchheim zum Gottesdienst. Geleitet wurde er von Bischof Rainer Sommer.
Bemühen um das Hineinwachsen in Christi Wesen ist wichtig
In dem Gottesdienst ging es darum, dass wir in das Wesen Jesu Christi hineinwachsen sollen. Grundlage war das Bibelwort „Und wir werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.“ (2. Korinther 3,18b) Oft würden wir durch einen Hinweis im Gottesdienst oder auch durch eine Ansprache von Mitmenschen darauf aufmerksam, dass unser Verhalten längst nicht so sei, wie es dem Wesen Christi entspreche. Es komme dann vielleicht zu Selbstzweifeln, weil man es immer noch nicht geschafft habe. Solche Gedanken kämen aber nicht aus dem Heiligen Geist, sondern der sage: „Wenn Gott dein tiefstes Bemühen sieht, wird es das segnen.“ Dann könnten wir die Hoffnung auf die Gnade setzen.
Menschliches Wesen soll in göttliches verwandelt werden
Im Bibelwort sei von Verwandlung durch Geist die Rede. Das sei der Heilige Geist. Er könne das menschliche Wesen in Christi Wesen verwandeln. Dazu müssten wir dem Geist Raum geben. Gott wolle den Zustand des Paradieses wiederherstellen. Auf dem Weg dahin sei einiges schiefgelaufen, aber Gott habe Kraft, das zu ändern.
Als Moses nach der Begegnung mit Gott vom Berg herabgekommen sei, sei das Strahlen in seinem Gesicht so stark gewesen, dass die Menschen es nicht hätten ertragen können und gefordert hätten, dass Moses eine Decke überhängen solle. Durch Jesus Christus sei diese Decke hinweggenommen worden und wir hätten die Möglichkeit, wieder in die Lebensgemeinschaft mit Gott hu kommen. Paulus habe geschrieben, dass Jesus Christus das Ebenbild des lebendigen Gottes sei, gemäß den Worten Jesu: Wer mich sieht, der sieht den Vater. Es stelle sich an uns die Frage ob man an dir und an mir das Hineinwachsen in das göttliche Wesen erkennen könne.
Persönliches Bemühen wird durch Gottes Gnade ergänzt.
Bei dem Bemühen, in Christi Jesu hineinzuwachsen, könne uns Jesus als Vorbild dienen. Er habe im Namen Gottes viel Gutes getan. So könnten wir uns die Frage stellen, ob wir jemandem etwas Gutes tun, ohne etwas dafür zu erwarten. Wenn wir in einer angespannten Situation Frieden stiften würden, könnten wir darauf hinweisen, dass wir die Kraft dazu aus dem Glauben ziehen würden.
Bezirksältester Siegmar Meyer wies darauf hin, dass der Heilige Geist für alle gleich sei. Er müsse sich entwickeln können, wir müssten empfindsam sein für göttliche Impulse. Er verglich diese Entwicklung mit einer Sonnenblume. Ein Korn werde in die Erde gelegt, die Pflanze wachse und richte sich stets nach der Sonne aus, werde reif, geerntet und verarbeitet. So würden wir durch die Heilige Wassertaufe und die Heilige Versiegelung und die Gemeinde eingefügt, durch die Pflege würden wir wachsen und auf Gott ausgerichtet, es folgten die Reife und die Verwandlung.
Nach der Predigt feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl; der Gottesdienst endete mit Gebet und Schlusssegen. Nach dem Gottesdienst gab es ein Treffen der Seniorenbegleiterinnen und –begleiter.
© Bezirk Köln-Ost
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